Krebs und Kreativität

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"...eine Geschichte..., worin ein junger Mensch sich mit der verführerischsten Macht, dem Tode, auseinanderzusetzen hat..." heißt es im Vorwort zu "Der Zauberberg" von Thomas Mann.

Durch den medizinischen Fortschritt sind heutzutage viele Krebserkrankungen heilbar geworden, vor allem Blut- und Lymphsystemerkrankungen wie Leukämien und Lymphome. Trotzdem ist Krebs immer noch eine Erkrankung, die tödlich verlaufen kann. Es gibt noch eine Menge anderer Krankheiten, die unberechenbar sind und mit dem Tod enden können, aber Krebs gilt als die heimtückische tödliche Krankheit schlechthin, nur noch übertroffen von AIDS.

Allgemein wird Krebs mit Tod assoziert und wer an Krebs erkrankt, dem wird die Endlichkeit des Lebens nur allzu bewußt. Dabei gilt das für jeden, egal, ob krank oder gesund: Es gibt keine Garantie auf den morgigen Tag. Solange man gesund ist, kann man diesen Gedanken nur leichter wegdrücken.

Aus der Zeitung weiß man schon eine Menge über Krebs. Vielleicht ist/war aus der Familie oder dem Freundeskreis jemand an Krebs erkrankt oder vielleicht sogar gestorben. Spätestens, wenn man in die onkologische Abteilung eines Krankenhauses kommt, bleiben Krankheit, Leiden, Sterben und Tod nicht länger abstrakt. Sie werden anschaulich, faßbar, real. Sie können wirklich passieren und machen einem Angst. Manchmal so sehr, daß der Tod plötzlich seinen Schrecken verliert und zu einer großen Versuchung wird...

Ein Weg, mit diesen Dingen umzugehen ist Kreativität: Seine Gedanken und Gefühle in Geschichten, Gedichten und Bildern zum Ausdruck bringen. Seine Angst und Wut rauslassen. Seinen Träumen Gestalt verleihen. Seinem Leben eine weitere Dimension geben... Sein Schicksal selbst gestalten.

Kreativität

Mit dem Lächeln
der Mona Lisa
dem Befehl widerstehen
brav zu sein.

Frauke Brauns, 1993

Geschichten aus der Onkologie

Verse und Gedichte über Krebs und das Leben

Jeder ist eingeladen, bei dieser Seite mitzumachen. Wer einen Betrag leisten möchte, schicke bitte Gedicht, Geschichte oder Bild an shg@morbus-hodgkin.de.