11. Krebs in der Gesellschaft

Die Diagnose Krebs bedeutet für viele eine schlagartige Änderung ihres bisherigen Lebensgefühls. Allgemein wird Krebs mit Tod assoziiert. Die Reaktion der Gesellschaft auf diese Krankheit ist durch Angst und Unsicherheit geprägt. Das betrifft sowohl das soziale Umfeld des Patienten, als auch die breite Öffentlichkeit.

Die Unsicherheit im Umgang mit diesem Thema hat in erster Linie mit mangelnder Information zu tun. So gilt Krebs als heimtückische tödliche Krankheit. Außerdem stellt die gesellschaftlich anerkannte Norm, insbesondere die Medien, das Bild des schönen, gesunden und leistungsfähigen Menschen in den Vordergrund.

Krank sein wird in Folge dessen nur für eine begrenzte Zeit akzeptiert.

Dass Krebs viele Gesichter hat und gerade bei Morbus-Hodgkin gute Heilungschancen bestehen, wissen die wenigsten.

In einem offenen und direkten Umgang mit diesem Thema nimmt man seiner Umgebung die Unsicherheit. Indem der Betroffene seine Situation selbst anspricht und auch seine Ängste und Probleme mitteilt, hilft er sich und seiner Umgebung die Berührungsängste zu überwinden.


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